Dubrovnik

ist eine der schönsten Hafenstädte Europas mit begehbarem Stadtmauerring und einem Hausberg, der die Stadt in der Vogelperspektive zeigt.
„If you want to see heaven on earth, come to Dubrovnik.“  Eigentlich sind den Worten George Bernard Shaw 1856-1950) nichts mehr hinzuzufügen.
Eines der größten Highlights, das viele andere Events in den Schatten stellt, ist definitiv das 45-tägige  Sommerfestival, das jedes Jahr im Juli und August stattfindet – an mehr als 70 verschiedenen Veranstaltungsorten mit klassischer, Jazz- und zeitgenössischer Musik bis hin zu Theater, Oper und Tanz. Eröffnet wird es jedes Jahr mit einem großen Feuerwerk direkt vor dem Sponza Palast

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Lissabon

Lissabon ist eine der zahlreichen Städte, die auf den sieben Hügeln erbaut wurde. So ist es vor allem die berühmte Straßenbahn 28, die durch die engen Gassen fast aller Altstadtviertel fährt.
Bergauf, bergab geht es vorbei an fast allen Sehenswürdigkeiten – sowie unzähligen blauen Kacheln, die Häuser, Brücken und Bahnhöfe zieren. Die „Azulejos„, die polierten Steine, stammen noch aus der Zeit der Mauren.

Auf dem Weg in die Oberstadt, das Bairro Alto hilft auch der Elevador da Gloria aus dem Jahre 1885 oder der Elevador da Bica aus dem Jahre 1892 – oder eine Fahrt mit den Standseilbahnen.

Porto

Die UNESCO-Welterbestadt Porto ist die zweitgrößte Stadt in Portugal, hat aber dennoch eine gut überschaubare Größe.  Sie ist geprägt durch hübsche Altbauviertel, imposante Bauwerke, malerische Gassen und Treppen. Am nördlichen Ufer des Douro liegt das beliebe Altstadtviertel Ribeira mit seiner hübschen Uferprome-nade, der Cais de Ribeira.
Die besten Aussichtspunkte sind auf der oberen Ebene der Brücke DomLuis und auf dem  Turm der Kirche Igreja dos Clérigos, die beide auch Wahrzeichen der Portweinstadt sind.
Besonderheiten sind der Bahnhof, die ehemalige Börse, die
“Livraria Lello” und das Café Majestic, die jeweils in Anspruch nehmen, eine der schönsten ihrer Art zu sein.

 

Sankt Petersburg

Die mit fünf Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt  in Russland war vom 1703 (Gründer Zar Peter der Große) bis 1914 die Hauptstadt des Zarenreiches. Danach hieß sie bis 1924 Petrograd, dann bis 1991 Leningrad.
Die historische Innenstadt mit über rund 2.300 Palästen, Schlössern und andere repräsentativen Gebäuden  ist seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO. Dazu gehören auch entfernte  Schloss Peterhof (das
„russische Versailles“) und in Puschkin der Katharinenpalast (Bernsteinzimmer), die beide etwa 30 km weit von der Stadt entfernt sind.

Brügge

Es sind nicht wenige, für die die mittelalterliche  Altstadt umgeben von Wallanlagen, Kanälen und Windmühlen die schönste Stadt in Belgien ist.
Man sieht ihr überall die Tradition als eine der reichsten Hafenstädte Europas an. Ende des 15. Jht. begann wegen der Versandung des Küstengebiets der Niedergang, der sich unter spanischer Herrschaft fortsetzte.
Heute profitiert Brügge von dem jahrhundertelangen Stillstand, da der mittelalterliche Stadtkern unverbaut erhalten geblieben ist und die Grundlage für den Tourismus bildet.

Seit dem Jahre 2000 steht sie auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Brüssel

Seit 1830 ist Brüssel die Hauptstadt des zweisprachigen Königreichs Belgien, heute ist sie Sitz der NATO und der Europäischen Union und somit  auch „Hauptstadt Europas“.
Das  Stadtzentrum mit seinen flämischen Bürgerhäusern wird besonders durch Jugendstilarchitektur geprägt.
Daneben gilt Brüssel auch als Hauptstadt des Comics, seit graue Häuserwände quer durch die Stadt mit riesigen Bildern belgischer Comic-Helden bemalt wurden – von Künstlern, die ihrem großen Vorbild, dem berühmtesten Sohn der Stadt  René Magritte nacheifern.
Belgiens Spezialitäten sind Bier, Pommes Frites, Waffeln und Schokolade, die überall in der Stadt zu genießen sind.

Danzig

Zusammen mit den Nachbarstädten Gdingen und Zoppot bildet die ehemalige Hansestadt einen Ballungsraum („Dreistadt“), eines der kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zentren Polens.
Seit dem Mittelalter unter polnischer, später unter preußischer und deutscher Verwaltung – oft hatte die wechselvolle, über tausendjährige Geschichte einen großen Einfluss auf das Weltgeschehen. Hier begann der zweite Weltkrieg, hier hatte auch der Fall des Kommunismus seinen Anfang.
So wurde im 2. Weltkrieg ein Großteil der historischen Bauwerke völlig zerstört. Glücklicherweise gelang danach  ein originalgetreuer Wiederaufbau  der Gebäude(fassaden), so dass heute die Touristen wieder in Scharen kommen.

Krakau

Die ehemalige Residenz auf dem Wawelhügel mit dem Schloss und der Kathedrale, wo die meisten der Könige und zahlreiche Persönlichkeiten begraben sind, erinnert an die Jahrhunderte als Hauptstadt von Polen, Sitz der Könige und Krönungsstadt.
Glücklicherweise blieb Krakau im 2. Weltkrieg von größeren Zerstörungen verschont, so dass die Altstadt mit ihren wunderschönen Bauten aus dem 14. – 19. Jahrhundert erhalten blieb und 1978 ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde. Dazu gehört neben dem Ensemble auf Wawelhügel mit Schloss und Kathedrale auch der jüdische Stadtteil Kazimierz, der ab 1993 einen Aufschwung erlebte, als hier Steven Spielberg Teile seines Holocaust-Films Schindlers Liste drehte.

Salzburg

Salzburg will mehr sein als Mozartstadt und Festspielstadt, sie ist stolz auf ihren Titel UNESCO-Weltkulturstadt und wird zunehmend bekannt durch ihren reichsten Bürger, dem Erfinder von Red Bull und Besitzer von Fussball- und Eishockeyclubs im In- und Ausland.

Die mehr als zahlreichen Touristen kommen allerdings hauptsächlich wegen der Altstadt und drängen sich vor oder in den Mozart-Museen, dem Dom oder der Getreidegasse. Ähnlich eng kann es auf den drei verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten zur Festung Hohensalzburg zugehen (Standseilbahn, Serpentinenweg oder Lift).
Entspannung bringt dann vielleicht ein Bootsausflug ins Wasserspieleschloss Hellbrunn.