Valencia
Im 15. Jht. erlebte die Stadt am Fluss Turia aufgrund der Seidenweberei ein rasantes Wachstum und entwickelte sich zu einem der größten Mittelmeerhäfen und zu einem bedeutenden Handels- und Finanzzentrum.
Nach einem katastrophalen Hochwasser im Jahre 1957 beschlossen Staat und Stadt, das Turiabett trockenzulegen und den Fluss in weitem Bogen südlich der Stadt vorbeizuführen. Der ursprüngliche Plan, im Flussbett eine Stadtautobahn anzulegen, scheiterte am Widerstand der Bevölkerung. Stattdessen erhielt eine der bis dahin „grünärmsten“ Städte Spaniens eine das ganze Stadtgebiet durchziehende „Grüne Lunge“ mit Park-, Sport- und Freizeitanlagen, den Jardin del Turia (1986).
Im unteren Teil entstand bis 2006 die Ciudad de las Artes y de las Ciencias, ein Geniestreich des in einem Vorort Valencias geborenen Star-Architekten Santiago Calatrava.
Mit diesen riesigen Finanzinvestitionen hat sich die Stadt wohl stark übernommen, was man an den teilweise renovierungsbedürftigen Prachtbauten und an der zögerlichen Sanierung der unzähligen Palästen, Villen, Museen und Plätzen der Altstadt erkennt.
Sie versuchen, eine Tabelle eines unbekannten Typs zu laden. Wahrscheinlich haben Sie das Addon, das für die Verwendung dieses Tabellentyps erforderlich ist, nicht aktiviert.
Weitere Infos
Aussichtspunkte
- Kirchturm Torre del Micalet, über eine sehr schmal Wendeltreppe 207 Stufen auf die Dachterrasse in 51 m Höhe.
- Rooftopbar „Ateneo“ am Rathausplatz, 360°-Rundumblick
- Hotel Barceló, Dachterrasse mit Swimmingpool
- Restaurant Vertical mit riesigen Panorama-Fenstern und einer „Rooftopbar“
Wandern/Spazieren
- Unzählige Wandermöglichkeiten im Stadtpark Jardin del Turia
- Strandspaziergänge (Busstationen)
- Spaziergänge durch die Ciudad de las Artes y de las Ciencias
Wirkte hier
Santiago CALATRAVA (geb. 1951), Architekt und Bauingenieur, sein Meisterwerk ist die „Ciudad de las Artes y de las Ciencias“, also die „Stadt der Künste und der Wissenschaften“.
Feste/Events
Die Fallas Valencia, Teil des immateriellen Weltkulturerbe. Jedes Jahr im März empfängt Valencia den Frühling auf besondere Art. Die Straßen der Stadt füllen sich mit dem Trubel des Fallas-Festes, bei dem Tradition, Satire, Kunst und Heimatverbundenheit zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen.
Riesige kuriose Skulpturen, die „Fallas“, werden auf den Plätzen aufgebaut. Die bis zu 20 m hohen Figurengruppen nehmen lokale Politiker, Toreros und andere Persönlichkeiten aufs Korn. Das Volk darf sich einmal richtig lustig machen über die „oberen Zehntausend“.
Schwarzpulvergeruch in der Luft und dunkle Rauchwolken vor der Sonne – die Feuerwerker werden wie Helden gefeiert, die Hunderttausende Euro verfeuern. Inclusive der wertvollen Fallas-Figuren in der letzten Festnacht. Danach beginnt der Frühling.


















