Die einzige deutsche Stadt mit einem aus Wolkenkratzern bestehenden Stadtzentrum („Mainhattan“) bietet als ehemalige Reichsstadt viele historische Sehenswürdigkeiten.  Im „Römer“ wurden über mehrere Jahrhunderte lang die Deutschen Könige und Kaiser gewählt und im nahen Kaiserdom gekrönt. Die Paulskirche erinnert an die „Wiege der deutschen Demokratie“ und das Geburtshaus von Johann Wolfgang von Goethe an Deutschlands bekanntesten Dichter.
Heute ist Frankfurt  einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze sowie ein bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum. Mit dem Museumsufer ist sie auch in diesem Bereich in die „Weltliga aufgestiegen“. Jährlich besuchen über 2 Millionen Menschen die fast 60 Ausstellungshäuser.

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Weitere Infos

Aussichtspunkte
  • Kaiserdom Turm
  • Helaba-Gebäude Aussichtsterrasse auf fast 200 m Höhe („Maintower“)
Wandern/Spazieren
  • GrünGürtel Rundwanderweg, knapp 65 km lang, im Grünen rund um die bebaute Kernstadt
  • Goetheweg, 11 km langer Rundwanderweg „auf Goethes Spuren“
  • Hölderlinpfad, 22 km nach Bad Homburg
  • Quellenwanderweg, 6 km vorbei an 12 Quellen längs der Südseite des Berger Rückens zwischen Seckbach und Bergen-Enkheimer Hang.

Wirkte hier
  • Johann Wolfgang von GOETHE (1749-1832), Dichter
  • Otto HAHN (1879-1968), Chemiker, einer der Entdecker der Kernspaltung.
  • Erich FROMM (1900-1980), Psychologe und Philosoph
  • Theodor W. ADORNO (1903-1969), Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist
  • Bernhard GRZIMEK (1909-1987), Direktor des Zoos, Verhaltensforscher und populärer mit einem Oscar ausgezeichneter Tierfilmer
  • Marcel Reich-Ranicki (1920-2013), bedeutendster Literaturkriker Deutschlands,  in Polen geboren, Schulbesuch und  Abitur in Berlin, 1938 nach Polen ausgewiesen und dort 1940 ins Warschauer Ghetto gebracht. Als Mitglied des Judenrats blieben er und seine  Frau von der Deportation nach Treblinka verschont.  1943 gelang beiden die Flucht. Ende 1944-1950 im polnischen Geheimdienst, ab 1951 freier Schriftsteller. Bei einer Studienfahrt nach Deutschland blieb er einfach da. Frau und Sohn folgten ihm über London. Ab  1958 als Literaturkritiker der FAZ, von 1960 an bei der „Die Zeit“ tätig, ab 1973 bei  der FAZ in Frankfurt. Von 1988 bis 2001 leitete er das „Literarische Quartett“ im ZDF.
  • Anne FRANK (1929-1945),  emigrierte 1933 mit ihrer Familie nach Amsterdam, wurde dort von Nationalsozialisten entdeckt und deportiert. Sie starb im KZ Bergen-Belsen. Bekannt wurde sie durch die Veröffentlichung ihrer Tagebücher, die sie in ihrem Versteck schrieb.
Feste/Events
  • Fressgassfest, Ende Mai, beliebtes Frühlngsfest
  • Wäldchestag, Fest zum „Nationalfeiertag“ im Stadtwald,  seit dem 18. Jahrhunderts
  • Dippemess, Frühjahr und Herbst auf dem Festgelände am Ratsweg, das größte Volksfest des Rhein-Main-Gebiets
  • Frankfurter Buchmesse, die größte Buchmesse der Welt mit mehr als 7.100 Ausstellern aus rund 100 Ländern

Sonstiges

Frankfurts neue Altstadt
In den Jahren 2012 bis 2018 wurde ein rund 7.000 qm großes Grundstück zwischen Römerberg im Westen und dem Domplatz im Osten neu gestaltet und mit 35 Häusern bebaut, 15 davon originalgetreu – inclusive verwinkelter Gassen und dem „Krönungsweg“ – mit etwa 60 Wohnungen, über 30 Geschäften, Restaurants, Cafés und Museen, die viel Raum zum Entspannen, Genießen und Entdecken bieten. Youtube-Film