Vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg  war die Dresdner Altstadt als einzigartiges Kulturdenkmal weltberühmt. Mehrere Jahrhunderte lang ließen  sächsische Kurfürsten und Könige ein prunkvolles Bauwerk nach dem anderen errichten. So entstand vor allem entlang der Elbe eine unvergleichliche Kulisse („Elbflorenz“).
In nur einer Nacht (13. Februar 1945) wurde die Innenstadt einer der schönsten Städte Deutschlands fast vollständig zerstört und es dauerte es mehr als ein halbes Jahrhundert, bis die bedeutendsten Bauwerke wieder aufgebaut wurden. Als Meilensteine gelten die Wiederherstellung der Semperoper (1985 ) und  der Frauenkirche (2005).  Auch die unzählbaren Kunstschätze, die während des 2. Weltkrieges auf der Festung Königstein ausgelagert waren, sind wieder am ursprünglichem Platz und in alter Pracht zu bewundern.

Weitere Infos

Aussichtspunkte
  • Kuppel der Frauenkirche (auch mit Einblicken in die Kuppel, teilweise mit Aufzug)
  • Turm des Rathauses
  • Hausmannsturm der Residenz und Turm der Kreuzkirche
  • Aussichtsturm an der Bergstation der Schwebebahn mit herrlichem Ausblick über das Elbtal
  • Weitere
Wandern/Spazieren
  • Vom Goldenen Reiter durch die wunderschönen Elbwiesen zum „Blauen Wunder“ in Loschwitz (6 km) – mit den Attraktionen Lingnerpark (Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen) und Standseilbahn, Schwebebahn und Blaues Wunder„.
  • Dresdner Stadtrunde: Von der Frauenkirche zu den Brühlschen Terrassen, an der Semperoper vorbei um oder durch den Zwinger, vorbei am Hygienemuseum durch den „Großen Garten“ (Parkeisenbahn) zur „Gläsernen Manufaktur“ bzw. zum Zoo. Näheres
Wirkte hier
  • AUGUST I. der Starke (1670-1733), sächsischer Kurfürst und König von Polen, Erbauer von „Elbflorenz“ mit Gebäuden wie dem Zwinger, der Semperoper und Frauenkirche
  • Gottfried SEMPER (1803-1879), als Architekt Vertreter der Neorenaissance, arbeitete ab 1834  als Professor der Baukunst und „Untertan“ des sächsischen Königs, bis er 1849 als Teilnehmer am schließlich erfolglosen „Maiaufstand“ fliehen musste. Auch als 14 Jahre später sein Steckbrief aufgehoben wurde, kehrte er nicht mehr zurück. Den Bau der nach ihm benannten Oper plante er von der Ferne, die Arbeiten vor Ort leitete sein Sohn Manfred.
  • Richard WAGNER (1813-1883), Komponist und Dramatiker, arbeitete von 1842 bis 1849  als Königlich-Sächsischer Kapellmeister an der Dresdner Hofoper, dem abgebrannten Vorgängerbau der Semperoper (u.a. Der fliegende Holländer). Zusammen mit Semper musste er nach Teilnahme an der „Märzrevolution“ 1849 fliehen und wurde steckbrieflich gesucht.
  • Paula MODERSOHN-BECKER (1976-1907), Malerin und eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus
  • Erich KÄSTNER (1899-1974), berühmter Schriftsteller und Drehbuchautor
  • Herbert WEHNER (1906-1990), einflussreicher SPD-Politiker (ab 1946).
  • Helmut SCHÖN (1915-1996), Fußballspieler, bisher erfolgreichster Bundestrainer der Nationalmannschaft
  • Gerhard RICHTER (1932), deutscher Maler, Bildhauer und Fotograf, der zu den bedeutendsten der Gegenwart gezählt wird.
Feste/Events

Dresden hat inzwischen eine reiches Bündel an Festen bzw. Festivals zu bieten. Näheres …